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Annahme
  Nach der Ernte mit dem Mähdrescher muss das Getreide raschmöglichst vom Landwirt übernommen, gereinigt, gewogen und evt. getrocknet werden damit das Produkt gelagert, respektive verkauft werden kann.
   
 

Die Landwirte bringen ihr Getreide ins Getreidezentrum, wo es abgekippt wird.

   
 

Darauf wird das Gut gereinigt.

   
 

Die erste Maschine der Reinigung ist der sogenannte Entgranner. Hier werden noch allfällige Spelzen vom Korn abgerieben. Bei der Gerste dient der Entgranner zur Entfernung der Grannenresten was zu einer Erhöhung des Hektolitergewichtes führt.

   
 

Danach passiert der Getreidestrom die Hauptreinigungsmaschine den sogenannten Separator.

 

Mit dieser Maschine werden mittels Luftstrom die leichten Teile abgesaugt. Danach werden auf der gleichen Maschine Bestandteile die grösser sind als Getreide z.B. Halmteile, Steine, Ährenspitzen etc., und die kleineren Verunreinigungen wie Bruchkörner, Unkrautsamen, erdige Verunreinigungen usw. ausgesiebt.

   
 

Das saubere Getreide gelangt nun in die Durchlaufwaage wo das Gewicht des ganzen Postens ermittelt wird.

 

Während des Wiegevorganges wird permanent ein kleiner Teil des Produktstromes in einen Kessel geleitet und somit ein Durchschnittsmuster der Einlieferung gezogen.

 

Dieses Muster dient dann zur Qualitätsfestlegung des eingelieferten Postens und somit auch zur Bestimmung des Abrechnungspreises für den Produzenten.

   
 

Sofort werden die Feuchtigkeit, das Hektolitergewicht, die Fallzahl und neu auch der Proteingehalt und der Sedimentationswert gemessen.

 

Diese Werte dienen zur Festlegung der Backqualität des Weizens.

   
 

Die Abrechnung mit dem Produzenten geschieht sofort nach der Einlieferung mit modernen Elektronischen Hilfsmittel und Programmen.

   
  Wenn Getreide mit mehr als 14.5% Wassergehalt abgegeben wird, muss es auf eine Feuchtigkeit unter 14.5% getrocknet werden.



Dazu gelangt das Produkt in einen Schachttrockner und wird mit einem Warmluftstrom getrocknet.

   
 

Zum Schluss gelangt das fertig gereinigte und allenfalls getrocknete Gut in die Lagerzellen.

 

Das Lagergut wird nun in diesen Zellen permanent mit Temperaturfühlern auf die Lagerstabilität überwacht, bis es zum Verkauf und zur Spedition ausgelagert wird.

   
 

In unserem Betrieb werden alle Getreidearten der konventionellen und IP-Suisse Produktionsweisen übernommen.

Von den Oelsaaten werden Raps und Sonnenblumen in grossen Mengen bei uns aufbereitet.
 
Aus rationellen und logistischen Gründen verzichten wir auf die Übernahme von Bio-Getreide und Sojabohnen.
 
Die Aufbereitung dieser Kleinmengen wird in Absprache mit den Nachbarsammelstellen regional zusammengefasst. Für Informationen zu diesen Produkten stehen wir aber gerne zur Verfügung.

   
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